Pressestimmen Frankreich – Belgien

Belgien

De Morgen: “Franzosen zu zielstrebig, Belgier unerhört.”

De Standaard: “Belgien hat das Spiel, aber Frankreich den Sieg.”

De Tijd: “Rote Teufel werden im Halbfinale getötet. Frankreich setzte sich mit 1:0 gegen Belgien durch und spielt am Sonntag das WM-Finale gegen England oder Kroatien.”

Het Nieuwsblad: “Gespielt, gekämpft, aber verloren. Eine Unaufmerksamkeit kostet Rote Teufel das historische WM-Finale.”

Le Soir: “Ein kleines Tor hat den ganzen Unterschied gemacht. Ein kleines Tor, das einen Traum in Realität oder ewiges Bedauern verwandelt, je nachdem, auf welcher Seite man steht.”

Deutschland

Bild: “Finalé! Frankreich köpft Belgien raus und träumt vom Titel.”

FAZ: „Mehr Spektakel konnte man bei dieser Weltmeisterschaft nicht erhoffen. Zwei Offensivreihen, die Tempo, Esprit und Tore versprachen – eine gute nachbarschaftliche Gemeinsamkeit zwischen Belgiern und Franzosen, die in Russland schon in den vergangenen Wochen bestens zur Geltung gekommen war. Auch am Dienstagabend in Sankt Petersburg ließen diese beiden Mannschaften wenig Wünsche offen.“

Focus: „Frankreich schickt seinen kleinen Bruder nach Hause und steht verdient im WM-Finale. Belgien kann beim 0:1 nicht an die zuvor gezeigten Leistungen anknüpfen, die hochgelobte goldene Generation der Belgier fährt erneut mit leeren Händen nach Hause.“

Kicker: „Insgesamt wirkten die Belgier aber gegen tief stehende und sehr gut verschiebende Franzosen aber auch ein wenig ratlos. Der Weg zum Tor war wie vernagelt. So dauerte es bis zur 81. Minute, ehe Lloris wieder einschreiten musste. Frankreichs Nationalkeeper wehrte ein sattes Pfund von Witsel aus etwa 25 Metern gekonnt ab. Das war dann auch die letzte nennenswerte Möglichkeit der Belgier, die sich trotz sechsminütiger Nachspielzeit an den cleveren Franzosen letztlich die Zähne ausbissen.“

Spiegel: „Nicht unbedingt schön, aber erfolgreich: Frankreich steht nach dem knappen Sieg gegen Belgien im WM-Finale. Das Zeitspiel der Équipe Tricolore sorgte für Ärger – doch so wird man Weltmeister.“

Sportbild: “Oui, oui, Umtiti” Frankreich im WM-Finale!”

Spox: Umtiti köpft die Equipe Tricolore ins WM-Finale.”

Süddeutsche Zeitung: “Ein französischer Kopfball besiegt Belgien.”

Tagesspiegel: „Das Ancien Regime hat sich noch einmal durchgesetzt – aber darf man das überhaupt sagen über diese junge französische Mannschaft, nur weil sie einen großen Namen trägt und in der Tradition der Weltmeister von 1998 steht?“

Zeit: „Eigentlich ein sehr schönes Spiel. Schließlich trafen in diesem Halbfinale die zwei wahrscheinlich talentiertesten Mannschaften der WM aufeinander. Demzufolge gab es nette Dribblings, viel Geschwindigkeit, komplexe Spielzüge und den ein oder anderen Trick zu bestaunen, für den man auch auf dem Bolzplatz gefeiert worden wäre. Doch dieses Spiel wäre kein Spiel der WM 2018 gewesen, wenn es nicht durch einen sogenannten ruhenden Ball entschieden worden wäre. Eine Lehre dieser WM: Bei einem ruhenden Ball muss man wach sein!“

Frankreich

Dernières Nouvelles d’Alsace: “Les Bleus haben die Leistung vollbracht, sich für das Finale der Weltmeisterschaft zu qualifizieren, wie ihre Ahnen 1998.”

Le Figaro: “Weltmeisterschaft 2018: Heldenhaft gegen Belgien, können Les Bleus von einem zweiten Stern träumen.”

Le Monde: “An den Ufern der Neva bescheren sich ‘monströse’ Bleus ein drittes Weltmeisterschaftsfinale. Siegreich (1:0) über Belgien am Dienstag in Sankt Petersburg, wird die Mannschaft Frankreichs am Sonntag versuchen, sich einen zweiten Stern ans Trikot zu heften. Sie haben vier Tage Zeit, sich zu erholen, einen mehr als der Gegner hat. Aber was die physische Verfassung betrifft, sind die Batterien eh noch weit davon entfernt, leer zu sein.”

La Provence: “Unwiderstehlich! Les Bleus heldenhaft.”

Le Parisien: “Les Bleus im Paradies. Nach 20 Jahren erleben wir einen neuen Traum, getragen von einer Jugend, die einem Lust macht, sie zu mögen. Man muss die Musik ausmachen und den Ton abstellen, um uns daran zu hindern, nach Moskau zu tanzen, um den zweiten Stern des Weltmeisters zu bekommen.

L’Equipe: “Voll abgefahren. Fantastisch in der Spielbeherrschung und der Strategie, haben Les Bleus Belgien erstickt, um sich ins Finale der Weltmeisterschaft zu hieven, dank des Tors eines Helden namens Samuel Umtiti. Die Équipe Frankreichs ist im Finale. Das ist komplett verrückt. Sie hat es gemacht, als wäre es das Normalste der Welt. Leidenschaftlich, methodisch, überlegen. Les Bleus haben den Nachbarn Belgien nur bis an die Grenze des Glücks gelassen, auf der Seite der Tristesse, um sich selbst zum dritten Mal nach 1998 und 2006 für ein Finale zu qualifizieren.”

Nice-Matin: “Wir sind da!”

Großbritannien

The Daily Mail: “Frankreich besiegelt das WM-Finale, indem Umtitis Kopfball ihnen einen knappen Sieg über Belgien einbringt. Kann England nun seinen Platz buchen?”

The Guardian: “Die Spieler in Blau waren überwältigend, und die belgische Seite, die sich stark auf Spieler der Premier League stützte, wird sich fragen müssen, ob die Zeit für ihre goldene Generation jemals kommen wird.”

The Mirror: “Umtiti bucht Frankreichs Final-Ticket durch ein Kopfballtor in der zweiten Halbzeit.”

Italien

Corriere dello Sport: “Frankreich fliegt ins Finale. Umtiti lässt Belgien weinen. Ein Kopfballtreffer des Verteidigers entscheidet das Halbfinale von Sankt Petersburg.”

Tuttosport: “Umtiti schenkt Deschamps das Finale. Belgien hat seit der WM 1994 kein Tor nach einem Eckstoß kassiert, Umtiti sprengt die Statistik im ungünstigsten Augenblick für die roten Teufel.”

Österreich

Kronen Zeitung: “Der belgische Traum vom ersten Finale bei einer Fußball-Weltmeisterschaft ist geplatzt – zum Platzen gebracht worden vom großen Bruder Frankreich!”

Kurier: “Frankreich belohnte sich für eine kompakte Vorstellung, wankte aber vor dem schlussendlich entscheidenden Treffer durchaus.”

Schweiz

Blick: “Nach 20 Jahren ist für Frankreich der zweite WM-Titel zum Greifen nahe. Dabei erwischen die Belgier den besseren Start, Hazard und Co gelingt es aber nicht, Lloris im Kasten der Franzosen zu bezwingen.”

Tagesanzeiger: “Er ist erst 19, hat bei Paris Saint-Germain eine ordentliche Saison absolviert, aber keine, die seine gewaltige Ablösesumme von 180 Millionen Euro gerechtfertigt hätte. Kylian Mbappés Verpflichtung war auch eine Wette auf die Entwicklung dieses Ausnahmetalents. Und warum der junge Franzose einer der ganz Großen werden kann, beweist der Stürmer im ersten WM-Halbfinal gegen Belgien.”

Spanien

As: “Umtiti öffnet die Tür zum Finale. Sein Kopfball entschied eine ausgeglichene Partie. Superspiel ohne Preis für Hazard und Sternstunden für Griezmann und Mbappé. Belgien kämpfte bis zum Schluss.”

El País: “Konkret und solide, italienisch oder auch simeonesk (nach Atlético-Trainer Diego Simeone), wenn man so will, hat sich Frankreich ins Finale der Weltmeisterschaft gepflanzt. Das dritte seiner Geschichte, 20 Jahre nachdem sie es 1998 erreichten und gewannen, bevor sie es 2006 gegen Italien verloren.”

Marca: “Frankreich hat die beste Verteidigung der Welt. Einmal mehr stützte sich Frankreich auf seine Abwehrkette, um eine Runde weiterzukommen, und sie sind schon im großen Finale.”

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