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Posted on 30th November 2022 by Christian Kirsch in Bier-Blog

flachpass.net, war das nicht mal eine Fußballseite, wie der Domainname auch schon nahelegt?

Korrekt, es war eine Seite, die erstmals zur WM 2002, dann zur WM 2006, zur EM 2008, WM 2010, EM 2014 (davon sind 2002 noch teilweise, 2006, 2008 und 2014 noch verfügbar) und letztmalig zur WM 2018 erschien.

Bereits 2018 (und auch schon davor) stand für mich fest, dass ich nichts zur WM 2022 machen werde.

Warum?

  • Katar hatte 2010 die schlechteste Bewerbung und ist allein durch Korruption an diese WM gekommen.
  • Durch die geflossenen Millionen hatten die FIFA-Funktionäre wohl übersehen, dass eine WM im Sommer in diesem Land gar nicht durchführbar ist. Daher musste sie in die Adventszeit verlegt werden.
  • Unzählige Sklaven und Gastarbeiter mussten für den Bau der Stadien sterben.
  • Nach der WM werden die Stadien nicht mehr oder kaum noch genutzt, es ist also keine Nachhaltigkeit vorhanden.
  • Katar ist kein fußballbegeistertes Land und viel zu klein, um solch eine WM auszurichten.
  • Das Thema Menschenrechte wurde inzwischen von verschiedenen Seiten thematisiert.

Es war also schon weit vor der momentan beherrschenden “Binden-Diskussion” klar, dass es solch einen WM-Blog von mir nicht mehr geben wird. Aber was hat neben meiner Seite zur WM inzwischen auch eine lange Tradition? Mein Bier-Adventskalender (ganz früher, da Pionier auf diesem Gebiet, von Tuborg, dann gemischte von Kalea, oberbayerische von Getränke Anderl, fränkische vom Landbierparadies), den ich in der Vergangenheit auch auf Facebook gepostet hatte.

Und so kam mir bereits im Sommer die Idee, statt eines WM-Blogs einen Bieradventskalender-Blog zu gestalten. Umso passender erschien mir das ganze dann, als vor der WM Katar von der vertraglichen Vereinbarung zurücktrat, dass in Stadionnähe Bier ausgeschenkt wird.

Jetzt stellte sich nur die Frage, welchen Bieradventskalender ich nehmen sollte, damit die Gefahr von Wiederholungen ausgeschlossen ist. Nachdem wir uns im Freundeskreis nicht so richtig auf einen gemeinsamen Tastingkalender einigen konnten, kam ich dann auf die Idee, einen belgischen zu nehmen, zumal ich Ende Oktober vor meinem Aachen-Aufenthalt in Lüttich in den Genuss der belgischen Biere kam. Schnell habe ich dann den belgischen von Kalea gefunden, allerdings sieht man dort bereits auf der Verpackung, welche Biere darin enthalten sind – ein Nachteil. Und dann bin ich auf die Seite Belgoshop gestoßen, die verschiedene belgische Bieradventskalender anbot. Meine Nachfragen wurden vom Inhaber, Frederic Paquet aus Unterfranken, sehr nett beantwortet, und dann stand mein Entschluss fest – es wird einen belgischen Bieradventskalenderblog geben!

Und nun viel Spaß!