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Tag 14: Paix Dieu Triple

Posted on 14th Dezember 2022 by Christian Kirsch in Bier-Blog

Der Bieradventskalender schenkt mir zur Wochenmitte ein Paix Dieux Triple von der Brasserie Caulier aus Péruwelz in der belgischen Provinz Hennegau. Der Name des Bieres bezieht sich auf die ehemalige Zisterzienserabtei Paix Dieux aus Amay, die das Bier früher braute und deren Mönche ihr Leben nach dem Mondkalender ausrichteten. So wird auch das Bier in Reminiszenz an die Mönche nur bei Vollmond gebraut.

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Tag 13: Stift Engelszell Festbier

Posted on 13th Dezember 2022 by Christian Kirsch in Bier-Blog

Heute überrascht der belgische Bieradventskalender wieder mit einem Exoten, nämlich einem Festbier vom Trappistenkloster Stift Engelszell aus Österreich. Es wurde dieses Jahr anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Brauerei gebraut, nicht etwa des Klosters, denn das gibt es schon seit 1293, zwei Jahre später zogen die Zisterzienser ein, 1699 brannte des Kloster ab und wurde erst im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut. 1925 besiedelten es die Trappisten, aber bereits 1939 wurde es von den Nationalsozialisten wieder geschlossen. Nach Kriegsende zogen 23 Trappistenmönche wieder ein, heute sind es nur noch vier Glaubensbrüder.

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Tag 12: Tripel Karmeliet

Posted on 12th Dezember 2022 by Christian Kirsch in Bier-Blog

Zum Wochenstart gibt es ein Tripel Karmeliet der Brauerei Bosteels aus Buggenhout in der Provinz Ostflandern, die 1791 von Evarist Bosteels gegründet wurde. Das Tripel Karmeliet ist eines der bekanntesten Biere der Brauerei, die seit 2016 zu AB-InBev gehört.

Dieses Dreikorn-Bier aus Gerste, Weizen und Hafer basiert auf einem alten Rezept der Karmelitenabtei Dendermonde aus dem Jahr 1679, das Antoine Bosteels 1993 in einer Publikation entdeckt hatte und drei Jahre getüftelt hat, bevor es 1996 auf den Markt kam.

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3. Advent: Bush de Noël

Posted on 11th Dezember 2022 by Christian Kirsch in Bier-Blog

Am dritten Advent erwartet mich ein “Bush de Noël” von der Brasserie Dubuisson aus Pipaix in der Provinz Hennegau, die 1769 gegründet wurde und damit die älteste Brauerei Walloniens ist. 1933 wurde ein Bier mit dem englischen Namen Bush Beer auf den Markt gebracht, wobei Bush die englische Übersetzung für Buisson ist. Es hat also nichts mit den ehemaligen beiden US-Präsidenten zu tun, sondern der Name bezieht sich wahrscheinlich eher auf eine in Frankreich an Weihnachten sehr beliebte Nachspeise, einer schokoladigen Biskuitrolle in der Optik eines Baumstammes. Dementsprechend ist das Etikett auch sehr weihnachtlich gehalten. Auf der Rückseite des Etiketts wird es als “The strongest Christmas Belgian Beer” gepriesen, es hat 12% Alkohol.

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Tag 10: Rochefort 10

Posted on 10th Dezember 2022 by Christian Kirsch in Bier-Blog

Am 10. Dezember kredenzt mir der Bieradventskalender passenderweise ein Rochefort 10 von der Abbaye Notre-Dame de Saint-Rémy aus Rochefort in der Provinz Namur. Das Kloster wurde im Jahr 1230 gestiftet und bis 1464 von Zisterzienserinnen, anschließend bis 1797 von Zisterziensern besiedelt. Aufgrund der vorrückenden Französischen Revolution musste das Kloster schließen, ehe es 1887 von Trappisten erworben wurde. Zwölf Jahre später wurde die Brauerei in Betrieb genommen. Wir haben es also mit dem dritten lupenreinen belgischen Trappisten-Abteibier im Adventskalender zu tun.

Das Etikett ist ähnlich wie das gestrige in hellgelb gehalten, neben dem in braun gehaltenen Schriftzug “Trappistes Rochefort” sticht einem die weiße 10 in einem blauen Rund ins Auge, weshalb es auch “Rochefort bleu” genannt wird. Die 10 steht dabei nicht für den Alkoholgehalt, denn der beträgt diesmal 11,3%. 

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Tag 9: Westmalle Tripel

Posted on 9th Dezember 2022 by Christian Kirsch in Bier-Blog

Zum Start ins Wochenende schenkt mir heute der belgische Bieradventskalender ein Westmalle Tripel aus Malle – nein, nicht aus Mallorca, sondern aus Malle in der Provinz Antwerpen! Es ist damit das bisher nördlichste Bier des Kalenders.

Hier haben wir es mit dem zweiten lupenreinen belgischen Trappisten-Abteibier nach Chimay Rouge (Tag 2, außerdem ein österreichisches Weißbier aus Stift Engelszell, Tag 5) zu tun: Gegründet wurde die Abtei 1794 als “Abdij van Onze-Lieve-Vrouw van het Heilig Hart“, am 22. April 1836 erhielt sie den offiziellen Satus einer Trappisten-Abtei. Seit diesem Jahr wird dort auch gebraut, der erste Ausschank erfolgte am 10. Dezember 1836, also morgen vor 186 Jahren, auf die Empfehlung hin, das lokal übliche Volksgetränk zu den Mahlzeiten der Mönche zu sich zu nehmen. 1934 entwickelte die Brauerei schließlich das erste Tripel-Bier, ist also Pionier auf diesem Gebiet. Die Bezeichnung “Tripel” kommt übrigens daher, dass es die dreifach übliche Menge an Alkohol gegenüber einem für den Eigenbedarf gebrauten Bier enthalten hat (das gegenüber heutigen “normalen ” Bieren also recht leicht war).

Das Etikett der Flasche ist hellgelb und ansonsten recht schlicht gehalten, neben dem Logo ist der Schriftzug “Westmalle – Trappist Tripel” zu lesen und die Info, dass es 9,5% Alkohol enthält.

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Tag 8: St. Bernardus Prior 8

Posted on 8th Dezember 2022 by Christian Kirsch in Bier-Blog

Am heutigen Donnerstag erwartet mich ein St. Bernardus Prior 8 von der Brauerei St. Bernardus aus Watou, was sich südöstlich von Dunkerque in der Provinz Westflandern ganz nahe der belgisch-französischen Grenze befindet. Somit ist es das bisher westlichste Bier des Kalenders.

Die Brauerei St. Bernardus wurde kurz nach dem Zweiten Weltkrieg 1946 gegründet, als die Abtei Sint-Sixtus Westvleteren beschloss, nur noch für den Eigenbedarf zu brauen. Das Bier hieß Sint-Sixtus Trappistenbier. Seit 1992 wurde dann in der Abtei wieder richtig gebraut, und das bisher in der Brauerei gebraute Bier musste in “St. Bernardus” umbenannt werden.

Die 8 steht dabei für den Alkoholgehalt (8,0%), und wer sich mit Klöstern ein bisschen auskennt, wird erahnen, dass es von der Brauerei wohl auch ein(en) Pater mit weniger und ein(en) Abt mit mehr Promille, äh, Prozenten gibt.

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Tag 7: De Ranke Guldenberg

Posted on 7th Dezember 2022 by Christian Kirsch in Bier-Blog

Am heutigen Abend erwartet mich ein Guldenberg der Brauerei De Ranke aus Dottignies in der Provinz Hennegau. Ursprünglich war das 1930 gegründete Unternehmen auf Softdrinks spezialisiert, nachdem die Anlage allerdings im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, sattelte der Erbe auf Bier um, das seit 1981 gebraut wird. Weshalb es dann auf dem Etikett Abteibier genannt wird, bleibt zunächst ein Rätsel, die Seite von Belgoshop klärt aber auf, dass es nach der ehemaligen Guldenbergabtei in Wevelgem benannt ist, die Bier braute. Das Etikett ist edel blau-gold-weiß gehalten und zeigt ein Tor (kein Fußballtor, sondern ein Eingangstor). Der Alkoholgehalt beträgt 8,0%.

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Nikolaustag: Gouden Carolus Christmas Ale

Posted on 6th Dezember 2022 by Christian Kirsch in Bier-Blog

Am Nikolaustag wird es schon sehr weihnachtlich, denn mein Adventskalender beschert mir ein Gouden Carolus Christmas. Die Brauerei “Het Anker” aus Mechelen in der Provinz Antwerpen war bereits am 1. Dezember vertreten.

Das Etikett zeigt das winterlich verschneite Mechelen und ist weihnachtlich blau-gold gehalten. Der Ritter auf dem Pferd hat diesmal eine Weihnachtsmannmütze auf. Zudem wird ein Alkoholgehalt von 10,0% ausgewiesen. Gebraut wird das Bier bereits im August und reift dann einige Monate.

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Tag 5: Stift Engelszell Trappisten Weiße

Posted on 5th Dezember 2022 by Christian Kirsch in Bier-Blog

Heute bringt mich der Bieradventskalender in die Bredouille – oh, Frankreich oder Wallonien, mag manch einer denken, schön! Nein, die Reise führt nach Österreich, genauer gesagt aus Engelhartszell in Oberösterreich wird mir ein Weißbier vom Kloster Engelszell kredenzt, vom einzigen Trappistenkloster im deutschsprachigen Raum. In meine Bierkarte bekomme ich es trotzdem nicht unter. Aber Hauptsache, es schmeckt… 

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